Acht Stunden vor dem Computer, dann das Handy in der Bahn, dann abends eine Serie. Unsere Augen arbeiten heute unter Bedingungen, für die sie nicht gemacht sind. Die Folge: ein Ziehen um die Schläfen, schwere Lider, manchmal ein Unbehagen, das bis zur Stirn hochzieht.
Warum Bildschirme so ermüden
Drei Mechanismen wirken zusammen.
Das Blinzeln. Normalerweise blinzeln wir etwa fünfzehnmal pro Minute. Vor einem Bildschirm halbiert sich dieser Wert. Der Tränenfilm erneuert sich seltener, die Augenoberfläche trocknet aus, und diese Trockenheit erzeugt ein diffuses Unbehagen, das oft fälschlich dem Licht zugeschrieben wird.
Die feste Distanz. Der Ziliarmuskel, der die Schärfe einstellt, bleibt angespannt, solange der Blick die Ebene nicht wechselt. Ein Muskel, der stundenlang unter Spannung steht, meldet sich irgendwann. Es ist dasselbe Prinzip wie bei einer Hand, die zu lange einen Stift hält.
Die Haltung. Der Kopf schiebt sich nach vorn, die Schultern gehen hoch, der Nacken versteift. Verspannungen im Nacken und Beschwerden an der Stirn hängen oft zusammen, auch wenn man den Zusammenhang im Moment nicht herstellt.
Die 20-20-20-Regel
Die einfachste und von Optometristen am häufigsten empfohlene Regel: alle 20 Minuten für 20 Sekunden etwas anschauen, das etwa 6 Meter entfernt ist.
Es geht nicht darum, eine Pause zu machen, sondern die Fokusdistanz zu wechseln. Der Muskel entspannt sich, das Blinzeln setzt wieder ein. Ein Fenster genügt.
Den Arbeitsplatz einrichten
- Die Oberkante des Bildschirms auf Augenhöhe oder leicht darunter. Der Blick senkt sich leicht, die Lider bedecken die Augenoberfläche besser.
- Eine Armlänge Abstand. Zu nah, und die Akkommodation muss arbeiten; zu weit, und man schiebt den Kopf nach vorn.
- Bildschirmhelligkeit an die Raumhelligkeit angleichen. Ein heller Bildschirm im Dunkeln ermüdet für sich genommen.
- Kein Fenster im Rücken oder direkt gegenüber, um Spiegelungen und Blendung zu vermeiden.
Die Rolle von Wärme und Kälte
Am Ende des Tages, wenn sich die Spannung festgesetzt hat, empfinden viele Menschen eine Kompresse auf Stirn und Augenpartie als angenehm.
Kälte vermittelt ein sofortiges Gefühl von Frische, geschätzt, wenn sich die Zone warm oder schwer anfühlt.
Wärme wird eher zur Entspannung gesucht, wenn das Unbehagen von einem Gefühl der Steifheit kommt.
Es gibt keine allgemeingültige Antwort: Es ist eine Frage der Vorliebe und des Moments. Genau deshalb haben wir ThéraMask™ für beide Anwendungen konzipiert.
Eine Abendroutine
- Zehn Minuten vor Beginn die Bildschirme ausschalten.
- Das Licht im Raum dämpfen.
- Sich bequem hinsetzen, den Rücken gestützt.
- Die Maske in der Temperatur auflegen, die Ihnen zusagt, fünfzehn bis zwanzig Minuten lang.
- Langsam atmen, ohne etwas anderes tun zu wollen.
Wann Sie fachlichen Rat einholen sollten
Bildschirmbedingte Augenmüdigkeit ist vorübergehend und bessert sich mit Ruhe. Bestimmte Anzeichen verdienen jedoch die Meinung einer medizinischen Fachperson: Beschwerden, die trotz Ruhe anhalten, verschwommenes Sehen, starke oder wiederkehrende Schmerzen oder jede ungewohnte Veränderung.
ThéraMask™ ist ein Komfort- und Entspannungsartikel. Es handelt sich nicht um ein Medizinprodukt und es ersetzt weder eine Beratung noch eine Diagnose oder Behandlung.